AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
Seitenova Webdesign
Pekel Haci
Sommerstr. 16
info@seitenova.de
– nachfolgend „Anbieter“ –
und seinen Kunden über die Erstellung, Gestaltung, Optimierung und Betreuung von Websites, Online-Shops sowie damit verbundene digitale Leistungen.

1.2 Kunde im Sinne dieser AGB kann Verbraucher oder Unternehmer sein.

1.3 Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Gegenstand des Vertrages können insbesondere folgende Leistungen sein:

  • Erstellung und Gestaltung von Websites
  • Erstellung und Einrichtung von Shopify-Shops
  • Überarbeitung und Optimierung bestehender Websites
  • technische Anpassungen
  • Einbindung von Inhalten, Bildern und Texten
  • Suchmaschinen-Grundoptimierung
  • Beratung im Bereich Webdesign und Online-Auftritt

2.2 Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.

3. Vertragsschluss

3.1 Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Anfrage.

3.2 Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter ein Angebot unterbreitet und der Kunde dieses annimmt oder wenn der Anbieter eine Beauftragung des Kunden ausdrücklich bestätigt.

3.3 Soweit der Vertrag im Fernabsatz oder elektronischen Geschäftsverkehr mit Verbrauchern geschlossen wird, gelten zusätzlich die gesetzlichen Informationspflichten. Bei elektronischem Vertragsschluss muss der Unternehmer dem Kunden unter anderem ermöglichen, die Vertragsbestimmungen einschließlich der AGB zu speichern.

4. Leistungen des Anbieters

4.1 Der Anbieter erbringt die vereinbarten Leistungen mit der im Geschäftsverkehr üblichen Sorgfalt.

4.2 Sofern nichts anderes vereinbart ist, schuldet der Anbieter die im Angebot konkret beschriebenen Leistungen.

4.3 Bei Webdesign-Projekten kann der Vertrag je nach vereinbartem Inhalt rechtlich als Werkvertrag ausgestaltet sein, wenn ein konkreter Erfolg geschuldet ist. Der Werkvertrag verpflichtet zur Herstellung des vereinbarten Werks gegen Vergütung.

4.4 Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

5.1 Der Kunde stellt alle für das Projekt erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugangsdaten, Bilder, Texte und sonstigen Materialien rechtzeitig zur Verfügung.

5.2 Der Kunde versichert, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt.

5.3 Verzögerungen, die dadurch entstehen, dass der Kunde erforderliche Mitwirkungshandlungen nicht, verspätet oder unvollständig erbringt, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

6. Termine und Projektablauf

6.1 Vereinbarte Termine und Fristen gelten nur dann als verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.

6.2 Liefer- und Fertigstellungsfristen verlängern sich angemessen, wenn der Kunde notwendige Mitwirkungspflichten nicht erfüllt.

6.3 Teilleistungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.

7. Vergütung und Zahlungsbedingungen

7.1 Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise.

7.2 Sofern nichts anderes vereinbart ist, kann der Anbieter angemessene Abschlagszahlungen verlangen, insbesondere bei umfangreicheren Webdesign- oder Shop-Projekten.

7.3 Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von [7 / 10 / 14] Tagen nach Rechnungsstellung zur Zahlung fällig.

7.4 Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich offener Forderungen auszusetzen.

8. Abnahme

8.1 Soweit eine abnahmefähige Werkleistung geschuldet ist, ist der Kunde nach Fertigstellung zur Abnahme verpflichtet.

8.2 Die Abnahme darf nicht wegen unwesentlicher Mängel verweigert werden.

8.3 Erfolgt innerhalb von [7] Tagen nach Bereitstellung keine Abnahme oder keine konkrete Mängelanzeige in Textform, kann die Leistung als abgenommen gelten, sofern der Kunde auf diese Folge hingewiesen wurde.

9. Nutzungsrechte

9.1 Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache, nicht ausschließliche Nutzungsrecht an den vom Anbieter erstellten Arbeitsergebnissen, soweit nichts anderes vereinbart ist.

9.2 Eine Weitergabe, Bearbeitung oder kommerzielle Weiterveräußerung über den Vertragszweck hinaus bedarf der Zustimmung des Anbieters, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

9.3 Nicht auf den Kunden übergehen Nutzungsrechte an verwendeten Drittanbieter-Tools, Themes, Plugins, Schriftarten, Bildern, Lizenzen oder Softwarebestandteilen, soweit diese den jeweiligen Lizenzbedingungen unterliegen.

10. Fremdleistungen und Drittanbieter

10.1 Der Anbieter haftet nicht für Leistungen Dritter, insbesondere Hosting-Anbieter, Domain-Provider, Shopify, Plugin-Anbieter, Theme-Anbieter, Zahlungsdienstleister oder sonstige Plattformen, soweit diese nicht vom Anbieter selbst geschuldet werden.

10.2 Für Kosten von Drittanbietern, Lizenzen, Apps, Themes, Domains, Hosting, E-Mail-Diensten oder sonstigen Fremdleistungen ist der Kunde verantwortlich, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

11. Mängelrechte

11.1 Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit in diesen AGB nichts wirksam abweichend geregelt ist.

11.2 Der Kunde hat offensichtliche Mängel unverzüglich nach Kenntnis mitzuteilen.

11.3 Der Anbieter ist zunächst zur Nacherfüllung berechtigt.

12. Haftung

12.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

12.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

12.3 Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

12.4 Für vom Kunden bereitgestellte Inhalte, Daten und Rechte haftet ausschließlich der Kunde.

13. Widerrufsrecht für Verbraucher

13.1 Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

13.2 Das Widerrufsrecht kann bei Dienstleistungen vorzeitig erlöschen, wenn der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat und seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat. Für digitale Inhalte oder digitale Dienstleistungen gelten ebenfalls besondere Regeln.

13.3 Die gesonderte Widerrufsbelehrung ist Bestandteil des Vertrages.

14. Referenznennung

14.1 Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden nach Fertigstellung als Referenz zu benennen und das Projekt in Portfolio, Website oder Social Media zu präsentieren, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.

14.2 Geschäftliche Kontaktdaten, Logos und Screenshots dürfen zu Referenzzwecken verwendet werden, sofern keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen.

15. Vertraulichkeit

15.1 Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht unbefugt an Dritte weiterzugeben.

16. Schlussbestimmungen

16.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

16.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

16.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Unwirksame oder nicht einbezogene Klauseln werden durch die gesetzlichen Vorschriften ersetzt.